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Schritt für Schritt geht es weiter, wo es
sinnvoll erscheint, lege ich neue Ebenen an. Das entspricht dem
Maskieren beim traditionellen Arbeiten, dauert aber nur einen Mausklick
und gibt auch niemals "Blitzer", ihr wisst schon. Abgesehen
davon, dass der Wacom-Stift 512 Drucksensitätsstufen hat, ermöglicht
Photoshop ein individuelles Anpassen der Werkzeugspitzen eines Tools,
d.h. auch der Kantenschärfe des Farbstrahls. Übertragen
auf eine analoge Arbeitssituation hieße das, man könne
mit einer Spritzpistole einen lupenrein abgezirkelten 2-Meter-Durchmesser-Kreis
auf eine Hauswand sprühen. Oder eine Nagelbettentzündung
auf einen 4mm breiten Fingernagel; ohne Maske und mit nur einmal
Knopfdrücken! Ich bin im Paradies.
Fast. Der G3 ist zu langsam.
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Dank der frei wählbaren Darstellungsgröße
könnte ich alle Personen im Hintergrund fotorealistisch auspingeln.
Ich verzichte aber darauf, weil sie später auf der gedruckten
Seite nur so groß sind wie ein Stück Konfetti. Dazu muß
man sich quasi "erziehen": nicht, nur weil "alles
geht" auch auf jedem Millimeter "alles" zu machen.
Die Erfahrung lehrt, dass man einer Arbeit damit das "Leben"
nimmt. Noch ein Vorteil von Photoshop: bereits bearbeitete Ebenen,
auf denen ich gerade nicht male, kann ich ausblenden, um so noch
optimalere Kontrolle über den aktuellen Arbeitsschritt zu haben.
Dies ist das 21. Jahrhundert.
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